"Theater geiht alltied"
100 Jahre Niederdeutsches Theater Aurich e.V.

Herbstinszenierung, Premiere am 25. Oktober

"Hönnig in d´ Kopp" (Honig im Kopf) basierend auf dem Film von Hilly Martinek und Til Schweiger, für die Bühne bearbeitet von Florian Battermann, Niederdeutsch von Frank Grupe, ins ostfriesische Plattdeutsch übertragen von Herma C. Peters. Regie: Ulf Goerges a.G.

Das Mädchen Tilda und ihr Opa Amandus haben eine sehr enge Verbindung. Als Amandus, der an Alzheimer erkrankt ist, nach dem Tod seiner Frau zusehends abbaut, nimmt Tildas Familie ihn bei sich auf. Doch seine Krankheit stellt Tildas Eltern Niko und Sarah auf manch harte Probe. Zumal beide sehr mit sich und ihrer Arbeit beschäftigt sind und auch in ihrer Ehe nicht alles rund läuft. Allein Tilda schafft es, ihrem Opa mit Verständnis zu begegnen. Als Niko seinen Vater in seiner Verzweiflung in einem Heim anmelden will, entführt Tilda Amandus kurzerhand auf eine abenteuerliche Reise nach Venedig – die Stadt, in der er mit seiner Frau einst so glücklich gewesen ist.
Eine Geschichte über ein bewegendes Thema, die mit viel Wärme und Humor von einer charmanten Beziehung zwischen Großvater und Enkelin erzählt.

Termine: 25., 30., 31. Oktober und 05., 12., 14., 15., 21., 22., 28. und 29. November jeweils um 19:30 Uhr, 02. November um 15 Uhr
Bei jeder Vorstellung im Haxtumer Speicher war ein Mitglied der Alzheimer Gesellschaft Aurich e.V. vor Ort und viele Zuschauer haben die Gelegenheit genutzt, um sich in der Pause über die Krankheit als solches und den Umgang mit den Erkrankten zu informieren.  Vielen Dank dafür!

Der Regisseur Ulf Goerges arbeitet als freier Regisseur, Schauspieler und Bühnenautor. Seine Schauspielausbildung erhielt er in Buenos Aires, Argentinien. Als Schauspieler war er am Oldenburgischen Staatstheater und an der Landesbühne Wilhelmshaven engagiert und ist Ensemble-Mitglied beim Theater Orlando und dem theater k in Oldenburg. Für das Theater Orlando schrieb er u. a. das Kneipenmusical „Single Sixties“. Beim Theater Fatale in Nordenham ist er seit vielen Jahren Hausregisseur. Er war Dozent an der School of Stage Arts von Cantabile II in Vordingborg, Dänemark und gibt seit vielen Jahren Seminare für den Niederdeutschen Bühnenbund. Seine Inszenierung „Allens, wat ik seeker weet“ am Theater OHZ wurde 2025 mit dem Willy-Beutz Schauspielpreis ausgezeichnet.

Fotocollage für 27.10.
Opa - Enkelin
Vater - Sohn
Eltern - Oma


Fotos mit freundlicher Genehmigung von Gunter Schmidt, Aurich und Jubb Brückner, Aurich


 
 
 
 
E-Mail
Infos
Instagram